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12. September 2015

Trutg dil flem

Region Graubünden Wanderzeit 6 h T2 Bergwandern

Um 09.00 Uhr treffen wir uns bei der Talstation der Bergbahnen in Flims. Zum Start unserer Wanderung fahren wir mit der ersten Sesselbahn bis Foppa (1420m), mit der zweiten bis Naraus (1842m) und zuletzt noch mit der fast 60-jährigen Luftseilbahn auf den Fil de Cassons (2675m).

Kalt und neblig ist es hier, so dass wir gerne losmarschieren. Schon bald lichtet sich der Nebel ein erstes Mal und wir erblicken den oberen Segnesboden. Sonne und Nebel wechseln nun in kurzen Abständen. Bevor wir uns in Richtung Martinsloch aufmachen, gibt es zum Apéro feine Schinkengipfeli und kühlen Johannisberg.

Wir wandern Richtung Punkt 2465 und tatsächlich, der Nebel gibt das Martinsloch frei. Welch eine Freude! Weiter abwärts führt uns der Weg am unteren Segnesboden vorbei. Die Wasserläufe in den beiden Hochmooren (oberer und unterer Segnesboden) wechseln ständig ihren Verlauf, wodurch ganz spezielle "Bilder" entstehen. Nun gibt der Nebel sogar noch die Tschingelhörner (2846m) frei. Was für ein Anblick!

Etwas hungrig kommen wir bei der Segneshütte (2102m) an. Hier verpflegen wir uns aus dem Rucksack. Den Kaffee trinken wir in der Hütte. Gestärkt nehmen wir den weiteren Abstieg über den Trutg dil Flem (Wasserweg) unter die Füsse. Einerseits führt uns dieser durch Schluchtlandschaften und an Wasserfällen vorbei. Anderseits wandern wir auch an der Hangkante entlang durch schöne Maiensässe und alpine Landschaften. Mehrmals wird der Flem über spezielle Brücken überquert.

Als Vorfreude auf den kommenden Winter gehen wir den Schlussteil über die "grüne Skipiste" hinunter nach Flims (1100m). Müde aber zufrieden nach dem 1600 Höhenmeter-Abstieg löschen wir unseren Durst in einer Gartenwirtschaft.

Download Wanderkarte

 

Teilnehmer: Andi (Wanderleiter), Patrick, Eveline, Conny, Chrigi, Trix, Markus

Autor Markus Stutz