07. September 2022
Region Graubünden Wanderzeit 5 h Distanz 12,2 km T2 Bergwandern
Zur heutigen Schluss- und Königsetappe starten wir etwas frührer als gewohnt. Für den späteren Nachmittag ist nämlich Regen angesagt.
Zügig überwinden wir, der Alvra entlang, die ersten Höhenmeter und gelangen schon bald zum idyllischen Lai da Palpuegna (1918 m). Durch einen schönen Föhrenwald wandern wir weiter bergwärts, überqueren die Albula-Passstrasse, und erreichen die Alp Alv (2026 m). Ein schöner Höhenweg, mit Tiefblick auf Igls Plaun, führt uns erneut über die Passstrasse. Nach einer kurzen Pause überqueren wir auch den neuen Albula-Eisenbahntunnel. Dies erkennen wir natürlich nur auf der Wanderkarte.
Vorbei an den Lajets digl Crap Alv (2291 m) und durch eine schöne Berglandschaft erreichen wir nach drei Stunden Aufstieg Fuorcla Crap Alv (2466 m). Dies ist der höchste Punkt unserer viertägigen Wanderung auf der Via Albula.
Die dunklen Wolken verdichten sich nun, so dass wir, vorerst ohne Mittagsrast, den Abstieg unter die Füsse nehmen. Der schmale und steil abfallende Weg, teilweise mit hohen Tritten durchsetzt, erfordert unsere volle Konzentration. Trotzdem geniessen wir auch die Tief- und Weitblicke ins Val Bever.
Bei Palüd Marscha (2020 m) kommen wir auf dem Talboden an. Hier machen wir nun Mittagspause und verzehren die feinen Sandwiches vom Hotel Kulm in Preda.
Dem Fluss Beverin entlang marschieren wir, ohne Regen, unserem Etappen- und Tourenziel Spinas (1015 m) entgegen. Im Garten des Gasthauses löschen wir unsern Durst und geniessen feine Bündner Nusstorte.
Die RhB bringt uns wohlbehalten nach Celerina, wo wir unsere Via Albula-Wandertage mit einem feinen Käsefondue beenden.
Tourdaten Bergwanderwoche 2022:
- Etappen: 4
- Totale Wanderzeit: 14 ½ h
- Totale Streckenlänge: 40, 8 km
- Min. Höhe: 847 m / Tiefencastel
- Max. Höhe: 2'467 m / Fuorcla Crap Alv
- Totaler Aufstieg: 2'399 m
- Totaler Abstieg: 1'464 m
Teilnehmer: Andi (Wanderleiter), Patrick, Moni, Trix, Markus
Autor Markus Stutz