10. Juli 2018
Region Glarnerland, Graubünden Wanderzeit 5h 45m Distanz 17.6 km T3 anspruchsvolles Bergwandern
Wir sind früh aufgestanden und freuen uns wahnsinnig auf die heutige Etappe nach Linthal. Bei kaltem und nebligem Wetter machen wir uns auf den Weg zum Kistenpass und müssen schauen das wir uns im dichten Nebel nicht verlaufen.
Nach etwas mehr als einer Stunde erreichen wir die Kistenpasshütte. Wie ein Adlerhorst klebt diese am Felsen und bietet einen atemberaubenden Tiefblick auf den Limmerensee. Wir steigen die Treppe hinunter und gönnen uns ein Kaffee. Weiter geht es auf spektakulärem Weg Richtung Muttseehütte. Infolge Hangrutschen wegen auftauendem Permafrost gibt es eine neue Wegführung zwischen Kistenpasshütte und Latten. Neu geht es in der Falllinie der Kistenpasshütte steil hinunter durch die mit Ketten ausgerüstete Felspassage. Auf dem Weg gibt es noch einige Schneefelder vom letzten Winter zu überqueren. Bald erblicken wir die eindrückliche Staumauer des neu gebauten Stausees wo wir später darüberwandern bevor wir kurz darauf die Muttseehütte erreichen.
Nach der Verpflegung vor der Hütte geht es weiter vorbei am Muttenwändli zum Chalchtrittli. Dieser Weg wurde ausgebaut und verbreitert und exponierte Stellen sind ausreichend mit Ketten gesichert. Schwindelfrei sollte man trotzdem sein. Das letzte Stück ist doch etwas ausgesetzt. Aber der Ausblick und vorallem der Tiefblick hinunter ist der Wahnsinn.
Jetzt wartet bereits die Seilbahn auf uns mit der wir hinunter nach Tierfehd schweben. Von da aus geht es das letzte Stück gemütlich zu Fuss talauswärts nach Linthal. Von da aus geht es mit dem Zug nach Hause.
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Teilnehmer: Patrick, Andi
Autor Andreas Stutz